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Rasenmäher-Roboter
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Monatsarchiv für April 2009

Rasenmäher-Roboter

Dienstag, den 28. April 2009

Der Ambrogio Linie 200 in seinem natürlichen Umfeld

Natürlich ist es wunderbar einen grossen Garten zu haben, aber in den Sommermonaten (genauer gesagt von April bis September) muß der Rasen gemäht werden (einfach wachsen lassen ist definitiv kein gangbarer Weg). Bei unserer Wiese von ca. 2000qm bedeutet das mindestens 3 mal im Monat Kanten und Ecken mit dem Handmäher schneiden, ca. 2 Stunden auf dem Aufsitzmäher die Hauptflächen mähen, Gartengeräte reinigen und zuletzt den Grasschnitt mit PKW und Anhänger zur Grüngutdeponie bringen. Der Zeitaufwand liegt bei jeweils 3-4 Stunden und findet mangels Zeit bevorzugt an Samstagnachmittagen statt. Kraftstoff und Schmiermittel müssen gekauft und eingelagert werden, Wartungsarbeiten an den Maschinen selbst müssen durchgeführt oder beauftragt werden, die Geräte sind laut und stinken und so ist spätestens im Mai die Freude am Garten wieder hin.

Ambrogio Serie 200

Im Frühling des Jahres 2008 begann ich daher mich nach technisch und ökologisch sinnvollen Alternativen umzusehen und entdeckte die “Rasenmäher-Roboter”.

Zunächst habe ich dann diverse Hersteller recherchiert und mich dann auf diese Anbieter und ihre Produkte konzentriert:

  • FriendlyRobotics produziert den Robomow
  • Electrolux und Husquarna stellen gemeinsam den Automower her
  • Die Fa. Belrobotics hat diverse Produkte im Angebot
  • Ambrogiorobot (Zucchetti) bietet unter anderem den Ambrogio Serie 200 an

Entschieden habe ich mich für den Rasenroboter der Fa. Ambrogiorobot. Beim Vergleich fand ich persönlich die folgenden Aspekte besonders wichtig:

  • Ladetechnologie:
    Je besser die Ladung funktioniert, desto häufiger kann der Rasenroboter fahren und damit auch große Rasenflächen mähen. Unser Roboter kann durch die Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus nach nur 4 Stunden Ladezeit wieder 3 -4 Stunden mähen.
  • Größe, Antrieb und Manövrierfähigkeit:
    Ich habe festgestellt, daß es beim Ambrogio Serie 200 die kleine Gesamtgröße, ein kraftvoller Antrieb und eine hohe Beweglichkeit (Drehen auf der Stelle, Rechts-/Linksschwenks, Spiralfahrten) sind, die es einerseits ermöglichen auch schwierige Stellen zu erreichen und andererseits dafür sorgen, daß eine möglichst große Fläche während der Arbeitszeit gemäht wird.
  • Steuerungselektronik:
    Durch seine intelligente Programmierung erkennt der Ambrogio Rasenroboter beispielsweise höhere Grasstellen am Widerstand des Schneidmessers und bearbeitet dann solche Bereiche durch ein spiralförmiges Mähen, bis der Widerstand wieder auf den Standardwert gefallen ist. Erst dann verlässt der Roboter den Bereich; einfach ausgedrückt: der Roboter mäht meistens da, wo das Gras am höchsten ist.
    Auch kann der Ambrogio Serie 200 so programmiert werden, daß er sogenannte Nebenflächen zu festgelegten Zeiten vorrangig anfährt und bearbeitet.
    Die eingebauten Regensensoren funktionieren bei unserem Roboter sehr zuverlässig, so daß es zu keiner “Spinatproduktion” bei Regen kommt, andererseits aber der Rasen auch bei leichtem Nieselregen noch weiter gemäht wird.
  • Installation, Inbetriebnahme:
    für die einwandfreie Funktion sollte das erforderliche Begrenzungskabel ca 2-5cm tief im Boden verlegt werden. Mein Fachhändler hat die Verlegung der bei mir erforderlichen ca 35o Meter Edelstahldraht innerhalb von 3 Stunden souverän mit speziellen Handmaschinen erledigt.  Die Ladeeinheit kann einfach witterungsgeschützt an einer Wandfläche montiert werden. Dann muß abschließend lediglich noch die Ladestation strategisch günstig plaziert und mit dem Begrenzungskabel und der Ladeeinheit verbunden werden. Nach ca. 4 Stunden waren bei uns die komplette Einrichtung inklusive der individuellen Einstellungen abgeschlossen und der Rasenroboter in Betrieb.

Ambrogio Serie 200

Fazit:
Nachdem der Rasenroboter nun bereits den 2. Sommer absolut störungsfrei in Betrieb ist und die doch recht große und zerklüftete Rasenfläche ( wie gesagt: ca. 2000qm) immer optimal gemäht wird, bin ich mit der Anschaffung sehr zufrieden. Der Zeitgewinn entlastet mich natürlich auch bei meiner beruflichen Arbeit.

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Hinweis in eigener Sache:
Ich beschreibe hier meine ganz persönlichen, privaten Erfahrungen, ohne jeglichen Anspruch auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit.

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